Wir sagen Danke - Was Ihre Spenden bewirken!

Wir sagen Danke - Was Ihre Spenden bewirken!
Wir sagen Danke - Was Ihre Spenden bewirken! Wir sagen Danke - Was Ihre Spenden bewirken!

In unserem jährlichen Jahresbericht danken wir allen Spenderinnen und Spendern für die grosszügige Unterstützung. Aber was machen wir mit Ihren Spenden?
Wir verwenden Spendengelder nur dort, wo die öffentliche Hand keine Unterstützung bietet, gemäss Ihrem angegebenen Spendenzweck. Die Einhaltung der Zweckbestimmung wird regelmässig von unserer Revisionsstelle und der Stiftung Zewo überprüft. Spenden, die nicht zweckgebunden sind, verwenden wir dort, wo sie am dringendsten gebraucht werden.

Lesen Sie hier mehr über die Verwendung Ihrer Spendengelder und wie viel Freude Sie damit unseren Kindern und Jugendlichen schenken.

Die Theatergruppe der Stiftung Bühl

Eines der Freifächer, welches Jugendliche wählen können, ist das Fach Theater. Jede Woche probt die Theatergruppe und entwickelt ein neues Theaterstück. Dieses wird am Ende des Schuljahres vor Publikum aufgeführt. In der Theaterwerkstatt steht das szenische Gestalten im Zentrum. Dies fördert die Kreativität, das Einfühlungsvermögen, die Auftrittskompetenz, das Selbstvertrauen, das Durchhaltevermögen, das Übernehmen von Verantwortung, die Teamarbeit. Die Jugendlichen lernen, Abläufe zu speichern, wiederzugeben und lustvoll Welten zu erspielen, wo sie sich selbstbewusst zeigen können. Diese erworbenen Kompetenzen helfen den Jugendlichen in ihrem späteren Leben beruflich und privat und fördern die Selbstständigkeit.

Das Ensemble

Zwischen Zeiten – Die 150-jährige Geschichte der Stiftung Bühl auf der Bühne

Anlässlich des 150 Jahre Jubiläums 2020 hat die Theatergruppe die Geschichte der Stiftung Bühl aufgearbeitet und in dem Stück "Zwischen Zeiten" auf die Bühne gebracht. Ursprünglich geplant waren Vorstellungen im September 2020 im Theater Ticino in Wädenswil. Alle hatten sich enorm auf den Auftritt in einem "richtigen" Theater gefreut. Leider konnte dieses besondere Erlebnis wegen der Covid-19 Pandemie nicht stattfinden. Umso schöner war es, dass im November 2020 das Theaterstück in unserer Mehrzweckhalle vor genau 50 Familienangehörigen aufgeführt werden konnte.

Es war eine grandiose Aufführung! Damit alle Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonal, Mitarbeitende, Familienangehörige, Freunde, Verwandte und Interessierte in den Genuss der Geschichte der Stiftung Bühl kommen konnten, haben wir die Premiere gefilmt. Entwicklung und Aufführung haben wir mit Spendengeldern mitfinanziert. Auch dieses Jahr wird schon fleissig an einem neuen Theaterstück gearbeitet.

Im Bühl

Im Bühl

Die Hochzeit

Die Hochzeit

Der Alltag im Bühl

Der Alltag im Bühl

Der Brand 1932

Der Brand 1932

Gebet für die Brandopfer

Gebet für die Brandopfer

Der Hauptdarsteller

Der Hauptdarsteller

Die Brandermittler

Die Brandermittler

Happy End

Happy End

Ping Pong Tisch - Zentrum von Spiel und Kommunikation

Es begann alles mit einem Brief an die Direktorin Brigitte Steimen

Die Schülerinnen und Schüler des Im-Puls-Teams unseres Oberstufenschülerrats schrieben in Ihrem Brief: «Wir vom Im-Puls-Team des Oberstufenschülerrats machen uns seit längerer Zeit Gedanken darüber, wie wir während der Vormittagspause durch mehr Spielangebote für weniger Streitigkeiten unter den Schülerinnen und Schüler sorgen könnten. Was bis jetzt seit einem Jahr sehr gut angekommen ist, ist ein geleitetes Fussballspielangebot für alle Schülerinnen und Schüler am Montag- und Mittwochvormittag. Gerne würden wir zukünftig das Spielangebot erweitern. Wir möchten Sie daher konkret anfragen, ob es für Sie möglich wäre, im Jubiläumsjahr "150 Jahre Stiftung Bühl" einen Allwetterpingpongtisch anzuschaffen und dafür auch einen geeigneten Standort zu bestimmen. Wir machen uns auch Gedanken darüber, wie wir Schülerinnen und Schüler der Oberstufe Geld dafür beschaffen könnten.»

Brigitte Steimen (Direktorin): Mich beeindruckt dieser Brief. Die Kinder und Jugendlichen haben sich viele Überlegungen über das eigene Verhalten gemacht und über Streitigkeiten nachgedacht. Sie haben nach Lösungsansätzen gesucht, wie man diese verhindern kann. Sie haben einen klaren Wunsch formuliert und überlegt, was sie selber dazu beitragen könnten. Das ist eine Haltung, an der sich viele Menschen, Gruppen, Politikerinnen, Politiker und ganze Gesellschaften ein Beispiel nehmen sollten. Ihren Wunsch werden wir den Kindern und Jugendlichen aus Spendengeldern gerne erfüllen.

Heute steht der Ping Pong Tisch in unserem Innenhof und wurde ganz schnell zum Zentrum für Spiel und Kommunikation, nicht nur bei den Schülerinnen und Schülern, auch bei unseren Mitarbeitenden. Hier ein paar Impressionen der vielen Dankesschreiben der Schülerinnen und Schüler die Brigitte Steimen erreicht haben.

Ping Pong Tisch - Zentrum von Spiel und Kommunikation

Wanderlager Graubünden –

Für vier Jugendliche und drei Betreuende ein unvergessliches Abenteuer

Das Angebot eines Wanderlagers gab es zum ersten Mal in der Stiftung Bühl.
Es wurde den Jugendlichen vorgestellt, einige waren sofort begeistert davon und wollten gerne daran teilnehmen.
Die Planung lag beim Lagerteam. Am ersten Tag des Lagers und am letzten waren die Jugendlichen frei in der Gestaltung. So gingen sie gemeinsam zum Hockeystadion in Davos und legten auch einen Shopping-Tag in Chur ein. Am letzten Abend wünschten sie sich ein Abschlussessen in einem Restaurant.

Gemeinsam auf Bergtour

Montag 13.07.2020

Montag 13.07.2020

Davos – Chamanna da Grialetsch 2542m
4 Std. 548 ↑m, 5 m↓

Tageshöhepunkt:
Das erste Mal eine Nacht in den Bergen in einer Berghütte verbringen.

Dienstag 14.07.2020

Dienstag 14.07.2020

Chamanna da Grialetsch 2542m–
Kesch Hütte 2632m
7.30 Std. 765 ↑m, 450 m↓

Tageshöhepunkt:
So nah sahen die Jugendlichen einen Gletscher noch nie.

Mittwoch 15.07.2020

Mittwoch 15.07.2020

Neue Kesch Hütte 2632m – Chamanna d'Es-cha 2594m
9 Std., 1047m↑, 950m↓

Tageshöhepunkt:
Über 1000 Höhenmeter an einem Tag wandern und nie wurde geklönt.

Donnerstag 16.07.2020

Donnerstag 16.07.2020

Chamanna d'Es-cha 2594m –
Madulain 1697m
3 Std., 4m↑, 950m↓

Tageshöhepunkt:
Heute sahen wir Murmeltiere. Das löste grosse Begeisterung bei allen aus.

Freitag 17.07.2020

Freitag 17.07.2020

Bergün – Chur

Tageshöhepunkt:
Im Restaurant einen Coup aussuchen gefiel den Jugendlichen besonders gut.

Samstag 18.07.2020

Samstag 18.07.2020

Chur – Wädenswil

Tageshöhepunkt:
Ein Teil der Jugendlichen war noch nie in einem Hotel. Deswegen war die Nacht im Hotel ein ganz spezielles Erlebnis.

Fazit

Den Jugendlichen gehört grössten Respekt. Trotz schwerem Rucksack und der körperlichen Belastung von über 2500 Höhenmetern hatten sie stets Freude und Spass am Wandern. In den Hütten durften sie tolle Begegnungen mit anderen Gästen erfahren. So wurde ihnen beispielsweise Kuchen oder Schokolade offeriert.

Für das Lagerteam war das Lager besonders intensiv. In der Nacht mussten sie oft aufstehen um mit den Jugendlichen aufs WC zu gehen und bei Anstiegen wurden die Rucksäcke der Jugendlichen getragen. Trotzdem bleibt es ein unvergessliches Erlebnis für das Team und die Jugendlichen!

Musikunterricht

Seit vielen Jahren findet in unserer heilpädagogischen Schule einmal pro Woche Instrumentalunterricht für Einzelschülerinnen oder -schüler sowie für Gruppen statt. Da der Instrumentalunterricht kein fester Bestandteil des Lehrplans ist, wird er durch Elternbeiträge und durch Spendengelder finanziert.

Doris Grossenbacher ist Rhythmik- und Musiklehrerin. Sie spielt mehrere Instrumente, unter anderem Alphorn. Zudem ist sie Sängerin. Doris Grossenbacher ist immer wieder beeindruckt, was Musik bei den Kindern und Jugendlichen bewirkt und auslöst.

Interview mit Doris Grossenbacher, Rhythmik- und Musiklehrerin

Was ist das Besondere bei deiner Arbeit an der Stiftung mit den Kindern und Jugendlichen?
D.G.: Der Unterricht ist sehr individualisiert. Zum einen können die interessierten Kinder und Jugendlichen das Instrument frei wählen, zum anderen hat jede Schülerin, jeder Schüler andere Stärken und Schwächen. So muss ich verschiedene Methoden anwenden. Wenn jemand keine Noten lesen kann, dann arbeite ich mit Farben, Symbolen oder Sätzen. Beim Klavier bekommt jede Taste eine bestimmte Farbe und so weiss der Schüler oder die Schülerin, welche Taste zu spielen ist.

Wie viele Instrumente kannst du den Kindern und Jugendlichen denn beibringen?
D.G.: Geige, Klavier, Keyboard, Blockflöte, Djembe (afrikanische Trommel), Gitarre und Gesang.

Wer kann am Instrumentalunterricht teilnehmen?
D.G.: Grundsätzlich jedes Kind oder jeder Jugendliche, der oder die den Wunsch hat, ein Instrument zu lernen. In der Regel kommen die Kinder und Jugendlichen mit ihren Eltern und einem konkreten Instrumenten-Wunsch zu mir. Die Anmeldung erfolgt über die Eltern. Der Instrumentalunterricht ist ein kostenpflichtiges Zusatzangebot. Wir möchten aber, dass jedes Kind die Möglichkeit hat, ein Instrument zu erlernen. Deshalb unterstützt die Stiftung Schülerinnen und Schüler mit Spendengeldern, deren Eltern sich den Unterricht nicht leisten können.

Gibt es auch öffentliche Aufführungen?
D.G.: Ja, wir spielen öfters an der Adventsfeier der Stiftung oder auch vor der Klasse des jeweiligen Schülers bzw. der Schülerin.
Gibt es ein Erlebnis was dir besonders in Erinnerung ist?
D.G.: LH ist ein sehr guter Geigenspieler. Er spielt gerne moderne Stücke wie "Pirates of the Caribbean". Vor zwei Jahren hat er zusammen mit der Djembe-Gruppe ein Stück gespielt, das hat mich sehr berührt.

Wir danken von Herzen: Firmen, Kirchgemeinden, Stiftungen, Vereine und Privatpersonen für die grosse Unterstützung.

Unser Spendenkonto

Herzlichen Dank für Ihre finanzielle Unterstützung!

PC 80-21942-1
IBAN: CH31 0900 0000 8002 1942 1