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Reportagen, Berichte, Geschichten

Wenn Schule Unternehmertum wird: breakFAST und die Stiftung Bühl in einem gemeinsamen Projekt

Im Rahmen des YES Company Program der Young Enterprise Switzerland können Schülerinnen und Schüler während eines Schuljahres ein eigenes Miniunternehmen gründen und führen. Sie durchlaufen dabei den gesamten Prozess – von der Ideenentwicklung über die Produktion bis hin zum Verkauf – und sammeln wertvolle praktische Erfahrungen in der realen Wirtschaft.

Fünf motivierte Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der Kantonsschule Zimmerberg haben in diesem Rahmen das Start‑up breakFAST gegründet. Ihre Idee: gesunde und praktische Frühstückslösungen für Menschen mit wenig Zeit im Alltag. Auf der Suche nach einem Produktionspartner ist das Team auf die Stiftung Bühl zugekommen – mit der Frage, ob eine Zusammenarbeit möglich wäre.

In einem Interview erzählen Carl-Alexander, Anouk, Anita, Mona und Elia, wie ihre Idee entstanden ist und wie die Kooperation mit der Stiftung Bühl zustande kam.

Wie wurde die Idee zu breakFAST geboren?
Die Idee entstand bereits im ersten Meeting. Das Team wollte ein Produkt entwickeln, das gesunde Ernährung einfach macht. So kamen sie auf Overnight Oats – ein Frühstück, das schnell zubereitet ist und trotzdem Energie für den Tag liefert.

Was war euch am Projekt besonders wichtig?
Die Jugendlichen betonen, dass ihnen ein regionales, nachhaltiges und sozial produziertes Produkt am Herzen lag. Sie verwenden Zürcher Haferflocken von Swissmill und getrocknete Äpfel von einem Bauern aus Wädenswil. Gleichzeitig sollte das Produkt unkompliziert und alltagstauglich sein.

Wie verlief die Umsetzung?
Von der ersten Idee über die Auswahl der Zutaten bis hin zur Produktion und Vermarktung arbeitete das Team Schritt für Schritt. Dabei merkten sie schnell, dass die reale Wirtschaft komplexer ist als die Theorie – etwa dann, wenn Lieferungen nicht wie geplant eintreffen und Flexibilität gefragt ist.

Wie kam die Zusammenarbeit mit der Stiftung Bühl zustande?
Da die Stiftung Bühl in Wädenswil liegt, war sie dem Team bereits bekannt. Ein Gruppenmitglied schlug vor, direkt anzufragen – und daraus entstand eine enge Zusammenarbeit: Die Müesli‑Mischungen werden gemeinsam mit Jugendlichen der Stiftung produziert.

Einblick in die Produktion: Das Lebensmittelatelier der Stiftung Bühl
In der Sonderschule 15+ findet jeweils am Freitag ein Betriebseinsatz statt. Ein Angebot davon ist das Lebensmittelatelier.
Für das breakFAST‑Projekt übernahm das Lebensmittelatelier die Produktion der Müesli‑Mischungen. Die Jugendlichen wogen die Zutaten ab, mischten sie sorgfältig und füllten die Produkte ab. Die Rohstoffe wurden von breakFAST geliefert, und pro Quartal wurden Termine und Mengen gemeinsam festgelegt.

Produziert wurden drei Sorten:

  • Apfel‑Zimt‑Mischung
  • Beeren‑Kokos‑Mischung
  • Nuss‑Mischung

Die Jugendlichen der Sonderschule 15+ blicken positiv auf das Projekt zurück. Die Arbeit entsprach ihren Fähigkeiten, sie konnten Verantwortung übernehmen und erleben, wie ihre Arbeit direkt zum Erfolg eines realen Starts‑ups beitrug. Die Kommunikation verlief zuverlässig über eine feste Kontaktperson des breakFAST‑Teams.


Seid ihr zufrieden mit dem Endprodukt und dem Verlauf des Projektes?
Ja, wir sind sehr zufrieden. Wir konnten unsere Idee erfolgreich umsetzen und viel dazulernen. Besonders stolz sind wir darauf, dass unser Produkt unsere Werte widerspiegelt und wir gleichzeitig praktische Erfahrungen in der Umsetzung sammeln konnten. Zudem haben wir es mit unserem Projekt von 208 Miniunternehmen unter die Top 25 Miniunternehmen der ganzen Schweiz geschabt, ein Erfolg, der ohne die Zusammenarbeit mit der Stiftung Bühl nicht möglich gewesen wäre.

Am 29. und 30. Mai fand das nationale Finale in Zürich statt. Das breakFAST‑Team der Kantonsschule Zimmerberg war an beiden Tagen mit einem Stand in der Haupthalle des Zürich HB präsent und verkaufte dort die neu entwickelten Produkte. 

Sie möchten mehr über die fünf Jungunternehmer/innen der Kantonsschule Zimmerberg, ihr Start-up breakFast und die Produkte erfahren? 

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WädiLauf 2026: Gemeinsam ans Ziel bei 28 Grad

Jeden Montag treffen sich Jugendliche aus verschiedenen Klassen und Betrieben beim Lauftreff der Stiftung Bühl, um gemeinsam zu trainieren. Nebst dem Sport geht es dabei vor allem darum, Zeit miteinander zu verbringen, sich in der Natur zu bewegen, neue Kontakte zu knüpfen und Freude an der Bewegung zu erleben. Das grosse Highlight des Jahres ist jeweils die Teilnahme am WädiLauf.

Am Sonntag, 31. Mai 2026, war es wieder so weit. Bereits vor dem Lauf war die Aufregung bei den Jugendlichen und auch bei den Mitarbeitenden deutlich spürbar. Insgesamt acht Jugendliche bildeten vier Teams in der Kategorie 'Du & Ich' (6,1 km und 4,4 km).

Um 11.10 Uhr fiel der Startschuss für die insgesamt 10,5 Kilometer lange Strecke. Ein grosses Teilnehmerfeld setzte sich vom Zentrum Wädenswils aus in Bewegung. Die Strecke führte über den Stoffel zum Wechselpunkt auf der Halbinsel Au und anschliessend dem See entlang und durch Wädenswil zurück zum Eidmatt-Areal. Die Bedingungen waren mit 28 Grad anspruchsvoll, doch alle Teams zeigten beeindruckenden Durchhaltewillen und erreichten erfolgreich das Ziel. Die Jugendlichen motivierten sich gegenseitig, feuerten einander an und waren am Schluss gemeinsam stolz auf das Erreichte.

Herzlichen Glückwunsch an das gesamte Lauf- und Betreuungsteam. 
Wir sind sehr stolz auf alle, die am WädiLauf teilgenommen haben. 
Ihr habt grossen Einsatz, beeindruckende Ausdauer und starken Teamgeist bewiesen! 

Fachstelle Autismus

Geschätzte Lesende

Im Alltag von Schule und Wohngruppen begegnen uns zunehmend Fragestellungen rund um Autismus. Fachpersonen stehen dabei immer wieder vor der Aufgabe, passende Unterstützungsmöglichkeiten zu entwickeln und förderliche Rahmenbedingungen im Alltag zu gestalten. Aus diesem Bedarf heraus entstand im Schuljahr 2025/26 unsere interne Fachstelle Autismus.

Die Fachstelle ist ein internes Angebot der Stiftung Bühl und richtet sich an Fachpersonen in Schule und Wohngruppen. Sie begleitet Mitarbeitende mit praxisnaher Beratung, fachlichen Inputs sowie Einschätzungen und Stellungnahmen zu unterschiedlichen, Autismus spezifischen Themen.

Im Zentrum unserer Arbeit steht ein wertschätzender Blick auf Menschen im Autismus-Spektrum. Wir verstehen Autismus als Ausdruck menschlicher Vielfalt und orientieren uns an den individuellen Bedürfnissen und Möglichkeiten jedes einzelnen Menschen.

Autismus beschreibt eine besondere Art der Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitung. Menschen im Autismus-Spektrum erleben und verarbeiten ihre Umwelt oft auf unterschiedliche Weise. Autistische Merkmale zeigen sich dabei sehr individuell und können sich unter anderem in der Kommunikation, sozialen Interaktion, Reizverarbeitung oder im Umgang mit Veränderungen äussern. Während manche Menschen besonders sensibel auf Reize reagieren oder Veränderungen als belastend erleben, zeigen andere ausgeprägte Interessen oder eine starke Wahrnehmung von Details.

Ziel der Fachstelle ist es, Mitarbeitende im Alltag zu unterstützen, gemeinsam passende Lösungen zu entwickeln und ein vertieftes Verständnis für Menschen im Autismus-Spektrum zu fördern. Durch die enge Zusammenarbeit mit den Teams möchten wir dazu beitragen, Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen passende und unterstützende Rahmenbedingungen für ihren Alltag, ihre Entwicklung und ihre Teilhabe zu ermöglichen.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Herzliche Grüsse
Team Fachstelle Autismus

Stiftung Bühl zu Besuch beim FC Zürich

21 Schülerinnen und Schüler der Heilpädagogischen Schule durften das Training der ersten Mannschaft des FC Zürich im «Home of FCZ» besuchen. Der Kontakt entstand dank einer Mitarbeiterin, die den Verein persönlich kennt.

Die Gruppe wurde von den Spielern sowie von Heliane und Ancillo Canepa herzlich empfangen. Autogramme, signierte T‑Shirts, Fotos und ein fachlicher Austausch rund um den Fussball sorgten für strahlende Gesichter. Mit grossem Interesse verfolgten die Jugendlichen das Training und erhielten spannende Einblicke in den Alltag von Profispielern.

Auch für den FCZ war der Besuch besonders wertvoll. Der direkte Austausch ermöglichte es dem Stadtclub, seine gesellschaftliche Verantwortung aktiv zu leben und Werte wie Offenheit, Respekt und Integration sichtbar zu machen.

Zum krönenden Abschluss lud das Präsidenten‑Ehepaar die Jugendlichen spontan zu einem Meisterschaftsspiel im Letzigrund ein – eine Überraschung, die für riesige Freude und Begeisterung sorgte.

Mehr Sichtbarkeit im Kanton Zürich.

Die Stiftung Bühl ist neu auf der Informationsseite für den Kanton Zürich von Gemeinde Schweiz gelistet. Die Plattform bietet umfassende Informationen rund um den Kanton Zürich und erleichtert den Zugang zu relevanten Institutionen und Angeboten.

Eine Plattform – viele Informationen
Mit der Aufnahme auf Gemeinde Schweiz wird die Stiftung Bühl noch besser auffindbar und unsere Angebote einem breiteren Publikum zugänglich gemacht. Gerade für Menschen, die sich über soziale Angebote, Ausbildungsplätze oder nachhaltige Betriebe informieren möchten, bietet die Plattform eine wertvolle Orientierung.

Entdecken Sie hier Wissenswertes zum Kanton Zürich!

Nachbarswil - Das Festival der Gemeinschaft von Wädenswil und Richterswil

Nachbarswil lebt – und wie! Das Festival der Gemeinschaft bringt die Menschen aus Richterswil und Wädenswil zusammen und macht das Miteinander sichtbar, spürbar und erlebbar. Mit einem bunten Programm aus Handwerk, Brauchtum und kreativen Mitmachaktionen lädt das Festival alle Altersgruppen dazu ein, aktiv oder beobachtend Teil dieses besonderen Ereignisses zu werden.

Ob beim Malen, Musizieren oder einfach beim gemeinsamen Verweilen – das Festival schafft Raum für Begegnung, Austausch und nachhaltige Erinnerungen.

🎨 Kreativität trifft Heimatliebe: Die Unterstufe der Stiftung Bühl gestaltet Nachbarswil mit

Eine Klasse der Unterstufe nahm am Kunstprojekt “Parish Maps” teil. Die Kinder durften ihre Lieblingsorte in Richterswil und Wädenswil auf Grossleinwand bringen – mit viel Farbe, Fantasie und Herz. Vom Hallenbad über die Rutschbahn bis hin zum Gewitter über dem Sandkasten: Die Bilder erzählen Geschichten von Orten, die für die Kinder eine ganz persönliche Bedeutung haben.

T. Krebser, Klassenlehrerin einer Klasse der Unterstufe bringt es auf den Punkt:
„Ich finde es genial, dass wir mit unserer 'wilden Truppe' Teil eines grossen Ganzen werden durften. Wir wurden offen und herzlich empfangen und dank der Unterstützung von meinem Klassenteam und zwei unserer Logopädinnen war das Projekt ein voller Erfolg – wie die Bilder zeigen.“

💛 Ein Fest, das verbindet – es war toll dabei gewesen zu sein! 

Sie wollen mehr über das Projekt “Parish Maps” erfahren und das Endergebnis sehen?

mehr erfahren

Baumtraum – ein Projekt von Nachbarswil

Ein Traum aus Holz, Gemeinschaft und Kreativität: Vom 6. September an wurde das Seeufer der Badi Richterswil zur Bühne für ein außergewöhnliches Kunstprojekt. Im Rahmen des Festivals der Gemeinschaft Nachbarswil verwandelten neun Bildhauerinnen und Bildhauer aus Richterswil und Wädenswil insgesamt 18 gefällte Kastanienstämme in einzigartige Skulpturen – live, direkt am Seeweg konnte jeder den Prozess mitverfolgen.

Mit dabei: die Schreinerei der Stiftung Bühl. Betriebsleiter Michael Abegg und drei Lernende wollten mehr als nur ein Kunstwerk schaffen – sie wollten etwas Sinnvolles, etwas mit Wirkung. Ihre Idee: Aus einem Kastanienstamm ein Bienenhotel gestalten. Gemeinsam entwickelten sie ein Konzept, das nicht nur ästhetisch überzeugt, sondern auch ökologisch wertvoll ist.

Warum ein Bienenhotel? Wildbienen und andere Nützlinge finden in unserer modernen Landschaft oft keine geeigneten Nistplätze mehr. Ein Bienenhotel bietet ihnen Schutz und Raum zum Leben – und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt, zur Bestäubung von Obst und Gemüse und zur natürlichen Schädlingsbekämpfung.

Kunst trifft Natur – und berührt die Menschen. Während die Künstlerinnen und Künstler ihre Werke direkt am Seeufer erschufen, konnten Besucherinnen und Besucher den Entstehungsprozess hautnah miterleben. Die Bilder in der Galerie zeigen eindrucksvoll, wie aus rohem Holz lebendige Skulpturen wurden – darunter auch das Bienenhotel der Stiftung Bühl.

Krönender Abschluss: die Vernissage am 18. September. Auf dem Campus Grüntal der ZHAW wurden die Skulpturen feierlich präsentiert. Jede von ihnen erzählt ihre eigene Geschichte – und die Besucherinnen und Besucher erfuhren mehr über die Ideen, die dahinterstehen.

Rückblick auf drei aktive Pumptrack-Wochen bei der Stiftung Bühl

Die Freude war gross, als die Stiftung Bühl die Zusage vom Sportamt Zürich erhielt: Unsere Bewerbung für die Pumptracktour wurde dieses Jahr ausgewählt! Vom 18. August bis 8. September 2025 verwandelte sich unser Sportplatz in ein Paradies für alle Trotti-, Velo- und Skateboard-Fans.

Drei Wochen lang herrschte reger Betrieb auf dem Pumptrack. Die Anlage wurde mit grosser Begeisterung genutzt – von Kindern der Stiftung ebenso wie von sportbegeisterten Besucherinnen und Besucher aus ganz Wädenswil. Dank der guten Vernetzung des Bühls wurde im Dorf kräftig die Werbetrommel gerührt, sodass sich täglich neue Gesichter auf dem Platz einfanden.

Besonders eindrücklich war die lebendige Mischung aus Kindern aus der Stiftung und auswärtigen Gästen. Gemeinsam erlebten wir eine fröhliche Zeit voller Bewegung, Begegnung und gelebter Integration. An den Wochenenden war der Andrang besonders gross – schon ab 9 Uhr morgens wurden die Wellen mit Ausdauer und Elan gepumpt.

Die strahlenden Gesichter und die Freude, die beim Fahren spürbar war, bleiben uns in bester Erinnerung. Um diese Begeisterung festzuhalten, haben wir einige Stimmen von Pumptrack-Fahrerinnen und Fahrern gesammelt – ihre Rückmeldungen sprechen für sich und zeigen, wie wertvoll diese sportliche Begegnung war.

„es war so cool“
„der Pumptrack war lässig…“
„ich bin so gärn uf därä Bahn gfahrä, dankä vielmal“
„es hät so Spass gmacht“
„hoffentlich chunt dä Pumptrack gli wieder“
„es isch lässig gsi und hät mir gfallä, wills Kurvä gha hät“
„mir hät Geschwindigkeit super gfallä, ich bin ebä än Champion und u schnäll“

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten, Unterstützerinnen und Unterstützern sowie kleinen und grossen Besucherinnen und Besucher– wir freuen uns schon auf das nächste Mal!

Presseberichte, Zeitungsartikel, News

Zeitungsartikel über die Gastro-Ausbildung der Stiftung Bühl in der „Gwerbziitig“, Juni 2024-Ausgabe, mit Foto aus dem Arbeitsalltag.

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