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Bühl macht Kunst

geschrieben von Ursula Tanner, Heilpädagogin Sonderschule 15+

Kunst hat in diesem Schuljahr einen besonderen Stellenwert im Schulalltag. Jeden Montag beschäftigen wir uns mit abstrakter Kunst, hauptsächlich mit den Künstlern Joan Miro und Antoni Gaudi, beide Spanier. Damit wir die Werke von Gaudi besser verstehen können, besuchten wir den Skulpturenpark von Bruno Weber, wo wir die fantasievollen Mosaikbauten und Skulpturen bewunderten. Daraus wuchs die Idee, dass die Klasse Loft 1 als Abschlussarbeit des Schuljahres 2021/2022 eine Mosaikskulptur für die Stiftung Bühl gestaltet. Unter Einbezug der Jugendlichen (Form- und Farbgebung) erstellten wir zusammen mit Ars Vivendi, eine Vorlage für das Objekt, wobei jeder Schüler seine eigene Bildsprache entwickelte. Carina Desax von Ars Vivendi begleitet diesen Prozess. 

Ein Platz für das Kunstobjekt war im grünen Innenhof unserer Stiftung schnell gefunden. Das Team der Hauswartung half uns bei den Vorbereitungen für unsere Abschlussarbeit. Es gestaltete die Umgebung für die Verankerung der Skulptur und sicherte die "Baustelle", so dass wir gefahrenfrei arbeiten können.   

Seit dem 2. Mai 2022 arbeiten die Klassen Loft 1 und Loft 2 mit Begeisterung und Ausdauer an der Skulptur und an den Mosaikplatten, die dann in den Rasen eingelegt die Skulptur ergänzen werden. Wir hoffen, dass wir es bis zu den Sommerferien 2022 schaffen das Kunstwerk fertig zu stellen, um bei einer Vernissage unsere Arbeit feiern zu können. Es ist ein sehr bereicherndes Erlebnis gemeinsam an diesem Projekt zu arbeiten. Es verbindet Menschen und stärkt das Vertrauen in die eigenen kreativen Kräfte, die in jedem von uns stecken. 

Wie alles begann und wie weit wir schon mit unserem Kunstprojekt sind, können Sie anhand der Bilder wöchentlich mitverfolgen.

Es wirken mit: Sascha Brücker, Frasher Ajro, Samantha Elsig, Joshua Moni, Yafet Nwayu, Michael Carton, Severin Krämer, Laura Gysel, Lejla Izairi, Jacqueline Bürgin, Nikolai von Heyking, Severin Krämer , Enis Salihi, Jan Röthlisberger

Knatsch bei Pfeffers - give me money honey

Das selbst entwickelte Theaterstück der Theaterwerkstatt 2021/2022

Das Stück wurde anhand des gemeinsam ausgesuchten Themas "Familie" zusammen mit den Spielerinnen und Spielern durch Improvisation entwickelt. Auch die Texte stammen von den Jugendlichen. Es ist jedes mal ein spannender und berührender Prozess bis zur Aufführung. Wir wachsen als Team zusammen und trainieren durch die Theaterarbeit wichtige Anforderungen für eine weitere Ausbildung und fürs Arbeitsleben. Es ist immer eine Freude zu sehen, wie die Jugendlichen mit Freude und Engagement zeigen was sie können, Verantwortung übernehmen, als Team arbeiten und glücklich sind, wenn sie für ihre Darbietung und ihre Leistung den verdienten Applaus erhalten. 

Was ist nur bei den Pfeffers los?
Henry Pfeffer wird von Familienereignissen überrumpelt und hat es alles andere als komfortabel während der Coronazeit. Sein hart aufgebautes Restaurant Hirschen schreibt rote Zahlen.
Nichts desto trotz sind die Pfeffers guten Mutes und träumen von Ferien in Brasilien und Patricia sogar von einem neuen Coiffeursalon. Doch leider fehlt für beides das nötige Geld. 
Am Muttertag wird Oma Grittli eingeladen. Sie ist etwas verwirrt und hat zur Überraschung aller 10'000 Fr. in der Handtasche, welche sie Patricia für den neuen Salon schenkt. Henry will ebenfalls die Hälfte für die Ferien und legt das Geld zur Seite. Weil die Oma zu viel "Benzophilippine" ein Schlaf- und Beruhigungsmittel nimmt, schläft sie ein und die Familie beschliesst, sie bei sich einzuquartieren.
Alma, Henrys Schwester ist hochschwanger und ihr Freund hat sie wegen einer jüngeren Frau sitzen gelassen. Lena, die Jüngste benötigt ein neues Handy und Henry hat einen Berg Rechnungen zu zahlen. Er weiss nicht, wie er das alles bewältigen soll. Zu guter Letzt erscheint auch noch sein Stiefbruder Roberto, der schon 5 Jahre nicht mehr zu Besuch war und Chef der Ferrariwerke ist, also im Geld schwimmt. Freude herrscht bei allen, nur Henry hat gemischte Gefühle. Das Verhältnis zu seinem Stiefbruder ist getrübt. In der Nacht verschwindet plötzlich sein Geld und Alma bekommt den kleinen David. Henry ist verzweifelt. Olivia kommt da gerade richtig und hilft Henry herauszufinden, wer das Geld gestohlen hat. Zur Enttäuschung von Henry war es Patricia, seine Frau. Ihr Wunsch für einen eigenen Coiffeursalon war so gross, dass sie es ungerecht fand, dass Henry ihr die Hälfte der Geldes von Oma wegnahm. Auch sonst war Henry nicht spendierfreudig, was den Salon anbelangte.
Henrys Brasilienferien mit der Familie platzten ebenfalls, was ihn ärgert. Das Ehepaar streitet sich. 

Kurz darauf bedauern es Patricia und Henry, dass sie sich verkracht haben und probieren Verständnis füreinander aufzubringen und sich zu versöhnen.

Olivia meint: "Eine Familie hält zusammen." Sie organisiert im Hintergrund zusammen mit Onkel Roberto die Überraschung! Roberto greift in die Tasche, Olivia spendet ihr Erspartes und so werden beide Wünsche "Ferien in Brasilien" und ein neues "Coiffeurlokal an bester Lage", doch noch wahr. 

"Ein Hoch auf die Familie."

Es spielten mit:
Nino Hüppi als Henry Pfeffer (Vater Pfeffer)
Laura Pacem als Patricia Pfeffer (Mutter Pfeffer)
Sina Camenzind als Alma Pfeffer (Schwester von Henry Pfeffer und schwanger mit Baby David)
Yakira Freyre als Olivia Pfeffer (Tochter von Henry und Patrica, ausgebildete Polizistin)
Livia Baumann als Lena Pfeffer (jüngere Tochter von Henry und Patricia, Schwester von Olivia)
Sascha Brücker als Roberto Colombo (Stiefbruder von Henry Pfeffer)
Rozan Ogus und Assistenz hinter der Bühne (Praktikantin) als (Oma Pfeffer - Mutter von Henry)
Anouk Schläpfer (Praktikantin) als Regieassistenz 

 

Kinderrechte machen Schule

Kinder der Stiftung Bühl machen Kinderrechte sichtbar

Veröffentlicht am 6. Dezember 2021 von Matthias Ziegler

Zum internationalen Tag der Kinderrechte am 20. November haben sich Schülerinnen und Schüler der heilpädagogischen Schule der Stiftung Bühl in Wädenswil intensiv mit Kinderrechten auseinandergesetzt. Dabei ging es auch um ihre eigenen Bedürfnisse und Anliegen. Entstanden sind Plakate, Referate und Videos mit klaren Botschaften an die Erwachsenen. Diese präsentierten sie während eines Schulanlasses Fachleuten des Kinder- und Jugendhilfezentrums (kjz) Horgen und weiteren Fachpersonen aus dem Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB).

Am 20. November 1989 verabschiedete die Generalversammlung der Vereinten Nationen die UN-Kinderrechtskonvention. Das Übereinkommen schreibt in 54 Artikeln fest, dass jedes Kind ein Recht darauf hat, gesund und sicher aufzuwachsen, sein Potenzial zu entfalten sowie angehört und ernst genommen zu werden. Seit diesem weltpolitischen Meilenstein findet jedes Jahr der Tag der Kinderrechte statt. Aus diesem Anlass und auf Initiative des kjz Horgen haben sich vier Klassen der heilpädagogischen Schule der Stiftung Bühl in Wädenswil mit dem Thema befasst. Das Ziel des kjz Horgen und der Schule war es, den Schülerinnen und Schülern Raum zu geben für ihre Gedanken, ihnen zuzuhören und ihre Anliegen nach aussen zu tragen.

Kinderrechte in einen grösseren Kontext gesetzt

Die Klassen setzten sich mit Fragen auseinander wie «Was sind Kinderrechte?», «Welche sind besonders wichtig?» oder «Wie stand es im Mittelalter um die Kinderrechte?». Eine der Klassen richtete ihren Blick nach Afrika, Südamerika und Asien. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren in Videos, dass der Alltag der Kinder dort häufig geprägt ist von Armut, Gewalt und Arbeit und dass ihre Rechte auf Freiheit, Bildung und körperliche Unversehrtheit nicht immer gewahrt werden.

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Haus Tabea ermöglicht Inklusion

Seniorenbetreuer - neue integrative Arbeitsplätze im Haus Tabea

Seit August 2021 arbeiten Simon und Faith in der Seniorenbetreuung im Alterszentrum Haus Tabea. Das Haus Tabea hat zwei integrative Arbeitsplätze für Seniorenbetreuer geschaffen und unterstützt die beiden bei der Integration in den ersten Arbeitsmarkt. Begleitet werden Simon und Faith durch die Job-Coaches der Stiftung Bühl, Wädenswil. Nach den ersten vier Monaten ziehen die Verantwortlichen Bilanz und berichten mit Begeisterung von der Win-Win Situation für alle Beteiligten.

Das Haus Tabea hat in der Vergangenheit bereits Erfahrung mit integrativen Arbeitsplätzen gesammelt, indem Menschen, welche eine Wiedereinstiegsmöglichkeit in die Arbeitswelten suchten, dies durch Praktika, die auch zu Festanstellungen führten, ermöglicht wurde. Dies hat sich bis nach Wädenswil zur Stiftung Bühl herumgesprochen. Und so kam es, dass die Stiftung Bühl das Haus Tabea anfragte, ob Interesse bestünde, ausgebildete Praktiker/in PrA Seniorenbetreuung anzustellen. Die Seniorenbetreuer unterstützen Seniorinnen und Senioren in ihrem Alltag und entlasten das Pflegepersonal, indem sie viele kleinere aber wichtige Aufgaben auf den Stationen übernehmen. Das vorgestellte Konzept der Seniorenbetreuer überzeugte und das Haus Tabea entschied sich, gleich zwei Arbeitsplätze zu schaffen.

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Stiftung Bühl im TV

Die Sendung «mitenand» von SRF berichtet über soziale und ökologische Projekte in der Schweiz und in Entwicklungsländern. Die Sendung gibt Einblick in den Alltag von Menschen, die im Kleinen die grossen Herausforderungen unserer Zeit angehen.

Am 1.9.2019 würde Allegra von der Stiftung Bühl portraitiert. Allegra ist 18 Jahre alt, sprachgewandt, fröhlich – und noch nicht sicher, welchen Beruf sie wählen soll. Sie hat eine genetisch bedingte Behinderung. In der Stiftung Bühl kann sie sich in Ruhe auf das Leben als Erwachsene vorbereiten. Ein Bericht von Simone Bucher van Ligten.

Beitrag verpasst? Klicken Sie hier - mitenand - Ausbildung für Jugendliche mit Handicap

Covid-19

Pandemie

Pandemie

Wir, die Stiftung Bühl, richten uns bei der Bekämpfung der Corona Pandemie nach den Vorgaben der kantonalen Richtlinien und handeln gemäss der durch den Bundesrat bestimmten Massnahmen.



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